Familie

Hallo erst mal,

bei Familien ist es so, dass man sie nicht aussuchen kann. Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Also ich persönlich mag meine Familie im großen und ganzen. Natürlich gibt es Momente wo ich mich über sie ärger, aber das gehört doch dazu. In meiner Familie gibt es jedoch auch so ein paar Leute, bei denen ich nicht immer dieses Gefühl von Familie empfinde. Es ist komisch, weil ich mag diese Personen schon, nur ich fühl mich ihnen nicht so sehr verbunden, wie es eigentlich sein könnte. Vermutlich liegt es daran, dass ich sie nur einige Male im Jahr sehe und manche sehe ich sogar nur alle paar Jahre.
Bei Freunden ist das irgendwie ganz anders. Da seh ich einige auch nur alle paar Monate und wenn wir uns nicht sehen haben wir auch nicht ständig Kontakt über Facebook, Whats App oder Skype. Es ist nur echt so, dass ich mich bei ihnen oft wohler fühle. Freunde kann man sich aussuchen und es hat dann ja auch seine Gründe, warum wir sie aussuchen, nur manchmal wünschte ich, dass ich auch zu einigen aus der Familie mehr Kontakt hätte.
Das ist eine Sache, an der man ja eigentlich ganz leicht was ändern könnte, aber entweder sehen viele gar nicht wie ich wirklich bin, sie wollen es nicht sehen oder ich verhalt mich in ihrer Anwesenheit ganz anders. Es könnte gut letzteres sein, da ich mich manchmal echt schwer tu mich wirklich zu öffnen, bei Leuten wo ich mich geborgen und wohl fühle, da hab ich auch keine Angst meine Verrücktheit und so zu zeigen.
Auch als es darum ging mich zu outen, bei meinen Eltern und meiner Schwester hatte ich da kein Problem mit, weil ich wusste,dass sie kein Problem damit haben würde. Nur zum Beispiel meiner Tante habe ich immer noch nichts gesagt, weil ich nicht weiß wie sie reagieren wird und auch wenn ich wenig Kontakt zu ihr hab möchte ich nicht, dass sie nachher negativ über mich denkt (mir fallen grade nicht die richtigen Worte ein). Meinen Freunden zu sagen, dass ich eine Freundin hab, war jetzt auch nicht leicht, es hat schon etwas Überwindung gekostet, aber da habe ich es immerhin geschafft es ihnen zu sagen. Ich hatte echt Angst davor mich gegenüber meinen Freunden zu outen, weil ich sie alle so gern hab und ich wirklich niemanden verlieren wollte, weil eventuell jemand damit nicht klar käme. Damals hab ich mir das so gedacht, dass wenn meine Familie damit nicht klar kommt, sie bleibt dennoch meine Familie. Aber wenn meine Freunde damit nicht klar kommen, sie können einfach aus meinem Leben verschwinden, auch wenn es dann keine sehr guten Freunde gewesen wären. Ich hatte halt einfach Angst, dass ich nachher hätte erkennen müssen, dass nicht all meine Freunde wirklich meine Freunde waren. Zum Glück ist es nicht so gekommen. Und auch mit meiner Familie hab ich kein Problem, zumindest mit denen die es wissen.

Ich bin grade aber etwas vom Thema abgekommen. Es ist einfach so, dass man einmal die Familie hat, die man sich nicht aussuchen kann, deren Blut man in sich trägt, metaphorisch gesehen – aber es gibt eben auch die Familie, die man erst im Laufe des Lebens aufbaut, festigt und auch verändert. Beide Familien sind für mich super wichtig. Mal die einen mehr als die anderen, aber ich weiß nicht was ich ohne eine von ihnen machen würde.

So viel wieder von mir

Eure
Fissel

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2 Gedanken zu “Familie

  1. Du hast deine Freunde gern? Du hast also auch mich gern? Oh mein Gott, damit hätte ich nie gerechnet :O :O Ich dachte unsere Freundschaft ist auf Hass basiert?

    • Ja stimmt unsere Freundschaft ist wohl eine Ausnahme. Natürlich basiert sie auf Hass, aber eben weil sie auf Hass basiert, wurdest du nicht nochmal extra erwähnt 😉

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