Der Tag des geflippten Bierdeckels

Hallo erst mal,

wir schreiben den 01.Februar 2015. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen, als „Tag des geflippten Bierdeckels“.

Alles spielte sich in einem kleinen Dorf im Herzen der Eifel ab. Draußen lag Schnee, doch innen war die Stimmung noch ausgelassen und strahlte eine wohlige Wärme aus. Es waren ungefähr zehn Minuten nach zwölf, der Tag hatte also gerade erst begonnen. Nur noch die letzten Geburtstagsgäste waren anwesend. Im Raum hörte man einzelne Gespräche. Nur Justin und Svenja beschlossen etwas neues zu wagen, etwas das die Welt noch nie zuvor gesehen hatte. Alles was sie brauchten waren zwei leere Pepsigläser, in dem einen eine Papierkugel und sonst noch einen Bierdeckel von Warsteiner, an dem das ‚t‘ mit Kuli angemalt worden war.

So konnte das Spiel beginnen. Im Wechsel versuchten die beiden den Bierdeckel vom einen Pepsiglas auf das andere zu Schnipsen. Eine Aufgabe, der sich keiner von beiden gewachsen sah. Die Minuten vergingen und so langsam verstummten auch die letzten Gespräche im Raum. Alle Aufmerksamkeit war auf Justin und Svenja gerichtet.
„Was bekommt eigentlich der, der’s schafft?“, fragte jemand.
„Den unendlichen Respekt des anderen…“, antwortete ein anderer.
Justin und Svenja sahen sich an:
„Eine Nackenmassage.“

Der Druck stieg. Aus Svenjas Händen wisch jegliche Wärme, in ihr machte sich Anspannung breit.
„Ich wette auf Justin“, hörte sie Fairy sagen.
„Ich tippe eher auf Unentschieden.“, kam es von der anderen Seite.
Svenja nahm es mit Humor:
„Ich bin der Underdog, niemand rechnet damit, dass ich es schaffe.“
Es folgte ein weiterer Flipp…
Noch einer…
Und noch einer…
Das Spiel schien kein Ende zu nehmen. Wusel begann alles mit dem Handy mitzufilmen, nur für den Fall, dass es doch noch einen Gewinner geben würde.

Es verstrichen weitere Minuten. Niemand glaubte mehr an ein Ende. Auch in Svenja siegte nun endgültig die Verzweiflung:
„Haben wir einen Plastikbecher da? Dann Spielen wir Flippcup… Flippcup kann ich wenigstens besser.“

Der letzte Satz schien alles zu ändern. Svenja schnippste gegen den Bierdeckel, er drehte sich in der Luft und landete auf dem anderen Glas.
Sekunden des Schweigens folgten, in denen alle ungläubig auf das Glas mit dem Deckel starrten, erst dann nachdem alle dies verdaut hatten ginge ein Raunen durch die Menge. Es wurde gejubelt und applaudiert. Niemand konnte das soeben Geschehene so richtig begreifen, doch alle waren aus derm Häuschen und so war der Tag des geflippten Bierdeckels geboren.

Die "heiligen" Gläser

Die „heiligen“ Gläser

So das war’s dann auch. Nur denkt dran: 01.02. Der Tag des geflippten Bierdeckels. Dieser Tag muss gefeiert werden!

Eure
Fissel

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