Packende Momente

Hallo erst mal,

ich habe am Samstag eine Sendung im Fernsehen gesehen und zwar „Die 25 packensten Momente live on camera“. Eigentlich guck ich inzwischen recht wenig fern, meist eher DVD. Aber diesmal hab ich das echt gern geguckt, auch wenn manche Beiträge mich nicht so richtig gepackt haben. Es waren aber auch viele dabei, die mich gepackt haben. Gezeigt wurden traurige, lustige, erstaunliche und schöne Momente.

So fand ich die Geschichte von Brittany Maynard ziemlich traurig, aber auf eine gewisse Art auch sehr mutig. Brittany Maynard war eine Amerikanerin. Im Alter von gerade mal 30 Jahren wurde bei ihr ein Hirntumor diagnostiziert, sie hatte nur noch einige Monate zu leben. Sie entschied sich dazu ihrem Leben ein Ende zu setzen, bevor sie das Leid nicht mehr ertragen konnte, was in den Medien Diskussionen über Sterbehilfe lostrat. Ich finde ihre Entscheidung war mutig, denn der Tod ist etwas was vielen Angst macht. Persönlich gesehen wöllte ich meinen Tod nicht selbst planen, aber ich hoffe natürlich niemals in so eine Situation zu kommen. Sie hat sich die Angst vor dem Tod genommen, indem sie gesagt hat „Am 1.November möchte ich sterben.“, sie ist auch an genau diesem Tag im Kreise ihrer Familie gestorben.

Wenn alle meine Träume war werden würden, dann würde ich das hier überleben, aber das werde ich nicht.

– Brittany Maynard

Sterbehilfe ist noch immer umstritten. Ich möchte auch nicht sagen, dass Suizid toll ist, im Gegenteil.
Das Leben wurde uns geschenkt und wir sollten es nicht einfach wegwerfen, aber uns wurde das Leben auch nicht geschenkt um so viel Leid zu ertragen.Im Falle einer tötlichen Krankheit, bei der es keine Chance mehr auf Heilung gibt, finde ich, dass man selbst über sich richten können soltle. Alles andere ist auch grausam, also Depressionen etc. aber es sind Dinge, gegen die man zumindest versuchen sollte anzukämpfen. Es ist schwer, das möchte ich gar nicht leugnen und ich kann mich nicht in diese Leute reinversetzen, aber ich persönlich könnte mir schon nichts antun allein aus der Tatsache, dass ich das meiner Familie und meinen Freunden nicht antun könnte.

Mir ist bewusst, dass es so viele schlimme Dinge auf der Welt gibt und nicht nur Brittany Maynard ein schlimmes Schicksal getroffen hat und mutig war, aber sie ist ein Beispiel. Ob man, wenn man in ihrer Lage ist genauso handelt ist jedem selbst überlassen. Ich finde es auch mutig, wenn man sich für die Qualen entscheidet und sein Leben auf natürlichem Wege beenden möchte. Das klingt vielleicht etwas gegensätzlich, aber ich finde sowohl den Entschluss sein Leben zu beenden und den Tod zu erleichtern, also auch die Entscheidung für den natürlichen Tod mutig.

Was für mich zu den witzigen Momenten zählte war Paddy Jones. Paddy begann im Alter von zwei einhalb Jahren Balett zu tanzen, jedoch beendete sie ihre Karriere als sie ihren Mann kennenlernte und heiratete. Als ihr Mann verstarb, suchte sie etwas, was ihr Leben wieder lebendig machte. So begann sie in ihrem schon Fortgeschrittenem Alter noch einmal zu tanzen. Mit 79 trat sie bei Britain’s got Talent auf und zeigte eine beeindruckende Choreographie. Sie hat meinen Respekt verdient! Ich finde es etwas gemein, wie die Jury erst reagiert und auch die Zuschauer. Ich find die Blicke von Paddy und Nico (ihrem Tanzpartner), nachdem der erste Buzzer ertönte allerdings gold wert! Einfach dieser Blick der sagt „Das, war noch nicht alles! Pass mal auf.“ Sehr genial xD
Leider konnten sie am Halbfinale nicht teilnehmen, weil Paddy sich verletzt hatte, aber dennoch hat sich die Dame meinen Respekt verdient und die Reaktionen haben mich amüsiert 😛

Was ich erstaunlich fand, wobei ich mir noch nicht sicher bin ob erstaunlich das richtige Wort ist, war Elliott Sailors. Elliott wurde langsam zu alt, um weiter als Model zu arbeiten, zumindest als weibliches. Sie ließ sich also die Haare abschneiden und läuft nun als Männermodel.
Und ich brauch schon immer mega viel Überwindung, um meine Haare nur ein bisschen kürzer schneiden zu lassen.
Unter dem Slogan „Be you, be true“ vollzieht sie ihren Plan. Sie zeigt damit, dass man sich auch verändern kann und dennoch man selbst bleibt. Immerhin hat sie sich jetzt auch nur äußerlich verändert ;)Irgendwie kam sie mir sehr sympatisch rüber und deshalb hat sie es in meinen Blog geschafft 😛

So und das letzte was ich noch erwähnen möchte, war die Geschichte eines, ich glaube sechs jährigen Mädchens, die an Krebs erkrankte und in ihrem Kampf gegen die Krankheit sich Bethany Hamilton als Vorbild nahm. Durch die Organisation Make a Wish, war es dem Mädchen ermöglicht ihr Vorbild einmal zu treffen. Ich fand die Geschichte echt schön. Vor allem finde ich die Organisation klasse. Was Make a Wish macht ist eigenlicht recht einfach, sie machen kranken Kindern eine Freude.
Und was ich auch ziemlich genial fand war Bethany Hamilton. Sie verlor 2003 beim Surfen bei einem Haiangriff einen Arm. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen und macht weiter. Ihre Profikarriere als Suferin geht weiter, obwohl sie nur noch einen Arm hat. Vermutlich könnt ich mich nicht mal mit zwei Armen auf einem Surfbrett halten, aber ich bin ja auch kein Maßstab 😛
Wie ich grade aus dem Wikipediabeitrag erfahren habe hat sie ein Buch über den Angriff geschrieben und dieses wurd sogar Verfilmt. Vielleicht les ich ja mal das Buch oder guck den Film ^^‘

Jedenfalls fand ich die Sendung wirklich cool, es waren viele verschiedene Schicksale, glücklich oder traurig, eine Person oder mehrere. Jeder hat sein Schicksal, aber es geht auch jeder anders damit um. Man selbst sollte entscheiden wie man damit umgeht. Hätte Hamilton zum Beispiel nach dem Haiangriff aufgehört, hätte das vermutlich auch jeder verstanden, aber sie hat weitergemacht. Und nun überlasse ich euch den Text einfach ohne weitere Worte und ihr könnt selbst weiter darüber nachdenken.

So viel also wieder von mir

Eure
Fissel

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3 Gedanken zu “Packende Momente

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