Dokomi bestanden in Peru oder nur keinen besseren Titel gefunden?

Hallo erst mal,

das letzte Wochenende war für mich ziemlich cool. Erst mal habe ich freitags erfahren, dass ich meine Zwischenprüfung bestanden habe, weshalb ich an dem Tag nicht mehr aus dem Grinsen raus kam. Dann war ich am Samstag auf der Dokomi in Düsseldorf und am Sonntag habe ich Freunde aus Peru nochmal getroffen und etwas mit ihnen unternommen.

So erst mal zu Freitag. Ich hatte letzte Woche ja schon über die Prüfungen berichtet und nun ist es offiziell: Ich muss in keine Nachprüfung und somit habe ich in allen Fächern bestanden 😀
Als verkündet wurde wer nochmal in eine Prüfung muss und wer nicht, ist mir richtig ein Stein vom Herzen gefallen. Nun ja, ich war halt felsenfest davon überzeugt, dass ich durchfallen würde in Anatomie 2. Eine Mitschülerin, die neben mir stand meinte auch nur „Woah, bei dir hat man den Stein grade ja förmlich runterfallen gehört!“
Gut es war vielleicht nicht nur ein Stein, sondern eher ein ganzer Steinbruch, aber egal 😛
Aber die, die nochmal in die Nachprüfung müssen tun mir wirklich leid und ich hoffe, dass alle im zweiten Anlauf durchkommen.

Samstag war ich dann wie gesagt auf der Dokomi. Eigentlich wollte ich Anna aus Shaman King cosplayen, aber ich hatte dann doch keine Lust auf ein Kleid, was ich auf der Dokomi selbst dann bereut habe, aber was solls. Ganz ohne Cosplay wollte ich aber nicht gehen, also habe ich improvisiert und bin als Waldo oder Walter aus Where’s Waldo/Wo ist Walter gegangen, nur das ich die Farben getauscht hab 😛
Nach zwei einhalb Stunden Zug fahrt war ich dann endlich mit meiner Begleitung in Düsseldorf. Da gab’s nur ein Problem…
„Wo genau ist die Dokomi?“
„Oh da sind Cosplayer! Auf auf, die können uns helfen.“
Und so sind wir unauffällig den Cosplayern gefolgt, bis wir bei der Dokomi waren. Dann began das nächste Abenteuer: Wo sind meine Freunde? Nach etwas längerem Suchen und laufen in die falsche Richtung sind wir dann endlich auf sie gestoßen. So sind wir dann also zu sechst gestartet und haben die Con erkundet. Irgendwann stieß dann noch Nummer 7 dazu 🙂
Und irgendwann waren wir dann nur noch fünf, dann sind zwei noch zum Auto. Da waren es nur noch drei. Haben dann ein wenig andere Leute noch gesucht, saßen dann eine Weile draußen mit einigen und sind dann irgendwann zu viert wieder rein. War dann ziemlich witzig. Vor allem als wir plötzlich eine Banane sahen und dann nur noch „Bananana“ ähm… mir fällt nicht das richtige Wort ein, es war kein Schreien, aber auch kein normales Sagen. Ihr werdet es schon verstehen. Jedenfalls…
BANANANA!!!
Irgendwann machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, zu zweit 😛
Nachdem unser Bus dann irgendwie nicht gekommen ist und wir zur U-Bahn gelaufen sind und unseren eigentlichen Zug verpasst haben, saßen wir dann noch so 40 Minuten am HBF. Als der Zug endlich einfuhr bzw am einfahren war, habe ich das erste mal in meinem Leben gefotobombt! Leider werde ich dieses Bild nie wieder sehen, vermute ich q__q
Das war halt bei drei Cosplayern, die auch auf der Dokomi waren und bei denen wir dann nachher auch im Zug saßen, aber klein Fissel konnt ja nicht einfach mal den Mund aufmachen und nach dem Namen fragen oder so… Hab mal in der Facebook Veranstaltung eine Suche gestartet, vermutlich ziemlich aussichtslos, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt.
Was Bilder angeht, so würde ich euch furchtbar gerne welche zeigen, aber da mein Cos nicht so toll war und von den anderen kann ich nichts einfach was hochladen, da ich mir keine Feinde machen will 😉

So und Sonntag, da hab ich mich auch mega drauf gefreut, eventuell sogar mehr als auf die Dokomi. Denn ich habe seit 10 Jahren noch einmal zwei aus Peru getroffen, dh sie waren bei mir im Ort zu Besuch. Damals habe ich sie auf dem Weltjugendtag kennengelernt und naja da war ich neun. Allerdings erinner ich mich noch an so viele Details von der Zeit, aber sonst ist meine Erinnerung eher sehr bescheiden. Für mich war das einfach eine total besondere Zeit. Ich habe so viele tolle Menschen kennen gelernt und in mein Herz geschlossen, obwohl ich nicht mit ihnen reden konnte, bzw nur sehr sehr beschränkt, denn mein Englisch war wohl noch so auf dem Stand „Hello, my name is…“. Dennoch immer wenn ich daran zurück denke habe ich ein Lächeln im Gesicht und ab und an könnt ich einfach weinen, einfach weil es so schön war. Und am Sonntag war es einfach so cool. Ich konnt mich auch endlich mal mit ihnen unterhalten. Es ist schon kurios wie sehr man jemanden in sein Herz schließen kann ohne sich mit der Person wirklich unterhalten zu können, noch dazu kommt ja, dass ich oft sehr schüchtern bin und damals war dieses oft noch immer. ^^‘
Ich weiß nicht wie ich meine Gefühle in Worte fassen soll, aber irgendwie glaub ich das der Weltjugendtag 2005 mich schon irgendwie geprägt hat, zumal ich seitdem unbedingt mal nach Peru möchte. Hoffentlich ist mir das auch wirklich möglich, denn ich möchte etwas von dieser wundervollen Erfahrung zurückgeben und eventuell seh ich dann auch einige nochmal wieder. Das wäre einfach so geil. Ich kann es wirklich nicht beschreiben, so fühl ich mich sonst nur wenn ich daran denke irgendwann mal ein Buch zu veröffentlichen und es dann in der Hand zu halten. Jetzt will ich gar nicht wissen, wie ich mich fühle, wenn ich mit einem von mit geschriebenen Buch in der Hand in Peru stehe.
Manchmal wünsch ich mir einfach den August 2005 zurück, aber da das nicht klappt hängt seit vermutlich auch schon 10 Jahren eine Collage mit Bildern von da in meinem Zimmer. Ich war da noch so klein und unschuldig. Und noch immer wenn ich mir die Bilder angucke bin ich geflasht. Es war einfach toll.
Zwei von ihnen dann endlich nochmal wieder zu sehen, war auch einfach super. Die beiden waren bei einer, die zwei Orte weiter wohnt zu Besuch und kamen dann eben auch zu mir in den Ort, da saßen wir dann erst ein bisschen draußen und haben geredet und irgendwann hieß es dann sie wollten noch nach Vogelsang (eine Ordensburg aus NS Zeit). Da ich eh nichts mehr vor hatte und ich nicht nach eine Stunde wieder Tschüss sagen wollte, hab ich dann mal ganz lieb gefragt ob ich mit darf. Und so fand ich mich an dem Tag noch in Vogelsang wieder und habe die Schattenseiten der deutschen Geschichte besucht und mich über sie informieren lassen. Zwar war ich schon öfter da, aber dennoch ist es irgendwie immer wieder interessant, denn bei jeder Führung hört man wieder was neues, weil man entweder einen anderen Weg geht oder ein anderer Referent dabei ist.
Alles in allem war es wirklich ein schöner Nachmittag. Ich habe noch einmal mit besagter Person, von zwei Orten weiter, geredet und die beiden aus Peru nochmal gesehen. Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Treffen, wann auch immer das sein mag.

In diesem Sinne: So viel wieder von mir

Eure
Fissel

p.s.: BANANANA!

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