Innere Kinder

Hallo erst mal,

bei mir hier auf dem Blog ist es diese Woche mal wieder etwas ruhiger, aber ich lebe noch! Nur irgendwie habe ich neuerdings sowas wie ein Leben außerhalb des Internets 😛

So heute möchte ich ein wenig über das innere Kind reden. Die Idee dazu kam mir, als meine doch so tolle Mitschülerin über die ich mich nur ganz selten aufrege gesagt hat, dass alle aus unserer Klasse doch noch Kinder sind. Mal davon abgesehen, dass sie sich mit 44 Jahren doch minimal kindischer verhält als 90% meiner Klasse, ist das innere Kind eines jeden doch irgendwie das, was einen am Leben erhält, oder?

Ich für meinen Teil weiß, dass ich nicht immer die erwachsenste Person bin, aber um ehrlich zu sein find ich das auch gut so. Klar, in den entsprechenden Situationen verhalte ich mich auch erwachsen, aber in der Regel hat mein inneres Kind doch häufig die Überhand. Und hey was wäre denn auch das Leben ohne ein bisschen rumalbern und jede Menge Spaß? 😀

Also auf der Station letztes Mal hatte ich mit meiner Pädiatrie-Elite verdammt viel Spaß und zumindest meinem Eindruck nach hatten sie den auch. Meine herzallerliebste Mitschülerin, die oben bereits erwähnt wurde, fand uns scheinbar aber echt albern und kindisch. Was soll ich sagen? Unsere Absicht war eigentlich auch nicht super ernst zu sein. Während wir wirklich am Arbeiten waren, waren wir konzentriert und ernst, aber das muss man doch nicht den ganzen Tag sein.

Das Leben ist so schon oft genug schwer und hart, da muss man es sich doch nicht noch unnötig schwerer machen. Man muss verstehen, wann das innere Kind die Überhand haben darf und wann dann doch mal der „strenge“ Erwachsene rauskommen sollte.

Psychologisch gesehen versteht man unter dem inneren Kind Erinnerungen und Gefühle, die in der Kindheit erlebt wurden und ab da im Gehirn gespeichert waren. So versucht man des Öfteren psychologische Probleme auf irgendein Ereignis in der Kindheit zurück zu führen. Eigentlich eine ganz faszinierende Sache und ich könnte mir in der Tat gut vorstellen, dass vieles wirklich durch solche Dinge erklärt werden kann, aber manche Dinge find ich dann doch etwas zuweit hergeholt.

Ich seh das innere Kind in mir als der Teil, der noch nicht erwachsen ist, nicht dass es schon einen großen erwachsenen Teil geben würde, aber egal. Mein inneres Kind lieb Zeichentrickfilme und teils auch Kinderbücher. Es liebt es irgendwelche Dinge zweideutig zu sehen. Und es liebt PINGUINE! Aber ich glaub die findet mein Erwachsenen-Ich auch toll. Wie sieht das bei euch so aus? Wie steht ihr zu eurem inneren Kind? Was mag es so?

Von mir war es das nämlich fürs Erste nochmal

Eure
Fissel

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Ein Gedanke zu “Innere Kinder

  1. In unserem Alter gibt es ja nichts wichtigeres, als so erwachsen wie möglich zu sein: man verhält sich manchmal wie ein Erwachsener im Körper eines Kindes. Aber ob dieses „So tun als ob“ einen wirklich so erwachsen macht, bezweifle ich. Ich betrachte mich mit meinen fast 18 Jahren mehr als Kind als als Erwachsener, aber Teenager bin ich irgendwie auch nicht. Vielleicht macht es uns aber auch besonders reif, wenn wir erkennen, dass wir eben noch nicht so erwachsen sind oder zu sein haben. Ich bin gerne Kind und jeder sollte auch ein Kind sein, denn was ist man denn sonst noch?

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