Geschichte ohne Namen – Teil 6

Hallo erst mal,

ich weiß ich bin einen Tag zu spät, aber ich kann das erklären. Am Donenrstag hatte ich eine super geile Idee für einen Blogbeitrag, allerdings war dann GNTM Zeit und ich hab es mir natürlich nicht aufgeschrieben, weil ich dachte, dass ich es eh nicht vergesse. Allerdings ist das eingetroffen was ich eigentlich hätte erwarten müssen: Ich habe es vergessen. Gestern habe ich dann dauernd hin und her überlegt über was ich schreiben wollte, wo ich sogar schon die Einleitung im Kopf hatte, die aber auch einfach nicht mehr zurück kam.
Heute ist es so, dass ich noch immer nicht weiß was ich eigentlich schreiben wollte und deshalb habe ich beschlossen einfach die Geschichte ohne Namen weiter hochzuladen. Hier gehts nochmal zu Teil 5.

Saltatia und Rasputin waren inzwischen wieder in ihrer Wohnung angekommen.
„So jetzt hast du heute Abend tatsächlich ein Date mit einem Menschen.“
Das ist kein Date!“
Ich glaube dir, dass du das denkst, aber ich glaube nicht, dass Luisa das auch so sieht.“
Saltatia stutzte:
„Moment… Du glaubst sie könnte denken, dass das ein Date sei?“
Hast du sie dir mal angeguckt, wie sie dich angestrahlt hat? Glaub die Kleene hat sich ein wenig in dich verguckt.“
Sie runzelte die Stirn:
„Aber sie kennt mich doch gar nicht…“
Rasputin lachte:
„Du kennst die Menschen echt schlecht. Es gibt welche die vergucken sich sehr schnell, aber das gibt es auch nicht nur bei den Menschen. Jedenfalls denke ich, dass deine Luisa dich im Bus öfter beobachtet hat, hat sich vermutlich nie getraut dich anzusprechen und jetzt das.“
Das denkst du?“
Er nickte.
Das würde meine ganze These, dass Menschen doch nicht so schlimm sind verfälschen.“
Das klingt ja schon fast nach einem Noctier, aber auch nur fast und eigentlich immer noch nicht. Bevor du nun aber doch noch beschließt ein besserer Noctier zu werden, warte erst mal heute Abend ab. Gib ihr eine Chance, sonst bereust du es später vielleicht.“
Saltatia lachte, sie wusste ja selbst, dass sie als Noctier auf ganzer Länge versagt hatte und das Mädchen wirkte auch nett, aber es kostete sie dennoch Überwindung. Was sie heute vorhatte widersprach den letzten 23 Jahren ihrer Erziehung.
„Komm schon, so ein wenig Liebe und Zuneigung würden dir gut tun, selbst eine weitere Freundschaft würde dir nicht schaden.“
Nur weil du andauernd irgendwelche Kerle abschleppst, muss ich das doch noch lange nicht… Ich bin auch so glücklich.“
Ich sag nicht, dass du einen Kerl abschleppen sollst, davon abgesehen, klingt Luisa doch recht weiblich. Und wenn du sagst, du bist glücklich, dann kann ich dir das noch nicht so richtig glauben. Was erfüllt dich denn so richtig in deinem Leben? Dein Job als Trickbetrüger? Wenn das dein Leben ist, dann will ich nicht mit dir tauschen.“
Wenn du das so sagst, dann klingt es echt nicht gut. Ich hab so nicht wirklich das Gefühl, dass mit etwas fehlt, zumindest meistens nicht…“
Komm schon Saltatia, ich kenn‘ dich jetzt schon so lange, mir kannst du nichts vormachen.“
Du hast ja recht, aber immer wenn ich mir eingestehe, dass ich einsam bin, werde ich sentimental und traurig.“
Rasputin nahm sie in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr:
„Soll ich dir was sagen? Das ist ganz normal, aber sich seine Schwächen einzugestehen, ist ein Zeichen der Stärke.“
Saltatia ließ sich auf die Umarmung ein und fing an zu weinen.

Sheila kam derweil zurück in ihr Zimmer. Verzweifelt sah sie den Kleiderhaufen in ihrem Zimmer an. Sie würde nachher doch ein Kleid anziehen. Nur welches? Das Rote oder lieber das Schwarze? Oder ganz kreativ das Grüne? Sie schüttelte den Kopf, ein Kleid war für’s erste Date vielleicht doch etwas overdressed. Genervt ließ sie sich aufs Bett fallen, das machte so doch keinen Sinn. Seufzend nahm sie eine schwarze Hose und eine rote Bluse, das würde für heute Abend wohl in Ordnung sein.

So viel dann wieder von mir, nächstes Mal schreib ich mir jede Idee direkt auf!

Eure
Fissel

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